Jeong Daun

ZEICHNUNG#58,2017 - Künstler: Daun JEONG

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Beschreibung

Stoffbrett, FabricDrawing#58,2017, auf Holzrahmen, 26,0x27,3cm, 2017
Stoffzeichnung
Daun Jeong
Das wichtigste und am häufigsten verwendete Medium in meiner Arbeit ist der Stoff. Ich interessiere mich für die visuellen Aspekte, die sich aus dem Akt des SEHENS ergeben. Der Stoff wurde als Medium gewählt, nicht um mein persönliches Leben zu erzählen oder zu konzeptualisieren, sondern um meine künstlerische Neugier auszudrücken. Die Stoffzeichnung ist buchstäblich ein mit Stoff gezeichnetes Gemälde. Die visuellen Effekte werden minimiert, und ein reiner Ausdruck im Stoff stellt das Kunstwerk dar. Mit anderen Worten, ich male mit der Textur, der Farbe und den Mustern von Stoffen, suche nach neuen Möglichkeiten visueller Effekte und bleibe dabei in der Kategorie der Malerei.
In der Kunstgeschichte begann der Minimalismus in den 1960er Jahren durch Künstler wie Donald Judd (1928-1994) und Robert Morris (1931-). Sie minimierten künstlerische Techniken und ihre eigenen Eingriffe, entfernten unnötige Elemente und ließen nur wesentliche Bestandteile der bildenden Kunst wie Skulptur und Malerei zurück. Ihre Werke sind strukturiert, symmetrisch und repetitiv. Sie sind nicht rhetorisch, sondern abstrakt und ziemlich körperlich.
Diese visuellen Merkmale der minimalistischen Künste wie Einfachheit, Wiederholbarkeit oder Materialität könnten mit meinen Werken in Verbindung gebracht werden.
Ich sehe vier (4) Hauptfaktoren im Prozess meiner künstlerischen Praxis.
Erstens bietet meine Praxis den Betrachtern eine TAKTISCHE ERFAHRUNG, wenn sie die Bilder einfach nur anschauen. Zum Beispiel besteht die dimensionale Arbeitslinie aus verschiedenen Texturen von einfarbigem Stoff, gestreiftem Stoff oder farbigen Streifen. Durch die Betrachtung der Stoffe in den Werken, die eng, locker, gemustert oder zerknittert sind, konnten die Betrachter die Werke haptisch erfahren. Die Textur oder Eigenschaft des Materials vermittelt den Betrachtern den Eindruck, dass sie es berühren, und dies schafft neue Formen der taktilen Empfindung.
Der zweite Faktor ist SPACE . Neben der Verwendung von Stofftexturen schaffe ich in meinen Arbeiten dreidimensionale Räume, indem ich einen Flachbildschirm unterteile, Stoffe übereinander lege und visuelle Elemente zum Ausdruck bringe. Wenn sich die Stoffe überlappen, gibt es kleine Lücken zwischen ihnen, und ich betone die Lücke, indem ich unterschiedlich große Flächen und Streifen verwende, wodurch optische Illusionen von realen oder nicht existierenden Räumen entstehen. Die Räume haben ein ästhetisches Potenzial und bieten neue Möglichkeiten für die künstlerische Phantasie.
Dabei überwinden die Bilder ihre Flächigkeit und werden dreidimensional.
So lässt sich mein Werk, das sich durch den dreidimensionalen Raum auszeichnet, mit dem Werk des italienischen Künstlers Lucio Fontana (1899-1958) in Verbindung bringen. In seinem Werk Specialism, einer seiner berühmten Buchi-Serien, hat der horizontal geöffnete Schlitz weder Funktion noch dekorative Wirkung. Es ist vielmehr ein Bildraum. Indem er einen Schlitz in eine monochrome Leinwand machte, schuf er metaphorisch eine neue visuelle Perspektive mit der Schaffung eines Raumes.
Der dritte Faktor in meiner Arbeit ist das STRIPPED PATTERN. Ich verwende sehr viel gestreiften Stoff. Indem ich den ursprünglichen gestreiften Stoff mit meiner eigenen Technik in ein anderes Muster verwandle, versuche ich, neue Bilder und visuelle Effekte zu schaffen. Sobald ich unterschiedlichen Druck auf den Stoff ausübe, variieren die Länge, Breite und Dicke der Streifen. Durch Ausdehnung und Verformung des Gewebes verfolge ich verschiedene Bilder, untersuche die Beziehung zwischen geraden Linien und Kurven und drücke ihre Interaktion mit dem Raum aus.
Der vierte und letzte Faktor ist die FARBE. Farbe ist ein wichtiges Element in der Komposition meiner Werke. Farbharmonie und sich wiederholende Streifen verwandeln den Bildraum in einen dynamischen Raum, der visuell geteilt werden kann. Darüber hinaus verbinden die dynamischen und sich wiederholenden Streifen und ihre Farbkomposition den 2D- und 3D-Raum im Rahmen. So spielen die Farbe und die Taktilität des Materials eine wichtige Rolle bei der Verbindung der Lücken zwischen jedem einzelnen Stoff und seiner Farbe.
Um die Methodik meiner Arbeit zu erläutern, benutze ich einen Keilrahmen als Grundträger für das Zusammensetzen eines Stoffes, wie bei der Herstellung eines Leinwandrahmens. Indem ich beim Dehnen des Gewebes unterschiedlich viel Kraft auf das Gewebe ausübe, entstehen verschiedene Texturen und Materialwiedergaben. Wenn ich Stoffe verschiedener Farben und Texturen zusammenstelle, dehne, justiere, binde, löse und wickle ich sie. Um mehr Wirkung zu erzielen, dehne und deformiere ich sie, um die Spannung der Stoffe zu verstärken. Darüber hinaus entstehen beim Überlappen der Stoffe regelmäßige und unregelmäßige Muster in mehreren Schichten, die die Bilder evolutionär verändern. Im Laufe der Schöpfung führen meine willkürlichen Handlungen oft zu unerwarteten Ergebnissen, und aus diesen sich wiederholenden Handlungen entsteht ein Modell, eine bildliche Komposition.
In meiner Arbeit machen Rahmen mehr Sinn als ein einfacher Rahmen für ein Gemälde, und sie spielen eine wichtige Rolle in der Komposition. Dies könnte mit dem Raum zusammenhängen, der außerhalb der Darstellung und Flächigkeit zeitgenössischer Gemälde existiert. Der Rahmen könnte als ein Versuchsraum verstanden werden, in dem sich der 2D-Raum zum 3D-Raum entwickelt. Mit anderen Worten: Im Prozess der Wahrnehmung der Illusion des Raumes in der Malerei hilft der Rahmen dem Betrachter, den realen Raum im Gegensatz zum Scheinraum der Gemälde zu erkennen. Auf diese Weise versucht meine Arbeit, über die Standardstruktur von Gemälden hinauszugehen und den Besuchern einen offenen Raum zu bieten.
In der Arbeit Stripes, Symmetry I (2015) zum Beispiel gibt es zwei verschiedene Situationen in einem Rahmen. Der Stoff ist auf der einen Seite locker und auf der anderen Seite fest, was auf Bilder hindeutet, die miteinander in Konflikt stehen. Die Kratzer auf der Oberfläche des Gewebes auf jeder Seite unterscheiden sich von ihrer ursprünglichen Form. Durch das Betrachten der beiden unterschiedlichen visuellen Effekte, die zusammengefügt werden, ruft meine Arbeit Spannung und eine taktile Reaktion des Publikums hervor.
In einem anderen Werk, Out of the Box (2015), entwickelt sich das Werk außerhalb des Gemäldes. Das Gewebe, das im Kasten straff gespannt war, verliert seine Spannung, sobald es sich vom Rahmen löst. Unter Verwendung verschiedener Techniken des Dehnens, Ausbreitens, Bindens und Umwickelns von Stoffen verschiedener Farben und Streifen zeigt diese Arbeit visuell faszinierende Ergebnisse in ihren Formen;
Aufmerksame Beobachter können den tatsächlichen Raum durch den Schattenwurf der Beleuchtung erkennen.
Indem ich die Materialität des Stoffes nutze, füge ich dem Gemälde eine weitere Bedeutung hinzu und diversifiziere die Ausdrucksformen. Es ist meine ständige künstlerische Herausforderung, neue Möglichkeiten der Rauminterpretation anzubieten, indem ich die Palette der Materialien für malerische Ausdrucksformen erweitere. Durch meine künstlerischen Erfahrungen hoffe ich, dass die Betrachter ihre Reflexionen über das Material, einen Stoff, neu überdenken können und dabei visuelle und taktile Erfahrungen machen können.

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